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Supervision

Die Supervision begleitet Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen bei der Reflexion, der Verbesserung und Zielfindung ihres beruflichen Handelns. Sie ist eine spezielle Form der Beratung, die in beruflichen Angelegenheiten begleitend und unterstützend von Menschen bzw. Teams in Firmen und Institutionen genutzt wird. Dabei werden Fragen und Themen, die sich aus diversen Anforderungen ergeben, besprochen, geklärt und verschiedenste Handlungsmöglichkeiten zur Zielerreichung erarbeitet.

In der ältesten Tradition, besonders in den USA, verstand man unter Supervision die Praxisanleitung durch einen Vorgesetzten. Supervisionsgespräche dienten dazu, professionelles Handeln mit den Mitarbeitern zu besprechen und bestimmtes Verhalten anzuleiten. Der Supervisor war damals auch meist der direkte Vorgesetzte. Heute wird Supervision in der Regel von externen und unabhängigen Supervisoren geleistet. Um den Anforderungen dieser professionellen Beratungsform gerecht zu werden, ist eine fundierte Ausbildung Voraussetzung. Zur Qualitätssicherung gibt es bestimmte Zugangsberufe und anerkannte Ausbildungen, welche die SupervisorInnen erfüllen müssen.

Meine Arbeit als Supervisorin hat als Ziel, Ihr professionelles Ich zu stärken und Sie zu ermutigen, sich kreativ in Ihrem Beruf zu entfalten und zu wachsen. Im Supervisionsprozess werden vier wichtigen Aspekten beleuchtet und zwar:

  • Ihre persönliche Dynamik in der Beziehung zu Klienten/Kunden/Kollegen/Patienten etc.
  • Ihre professionelle Rolle im Kontext Ihrer Arbeit
  • Ihr Arbeitsprozess mit Berücksichtigung der administrativen und interventionellen Aspekte
  • Ihr Verständnis für komplexe Beziehungstrukturen, für Systemik und Familiendynamik

Ich begleite seit mehreren Jahren Fachpersonen aus Institutionen im Sozialbereich, in der Kinderbetreuung, Lebens- und Sozialberatung, Psychologie, Psychotherapie, Pädagogik etc. Meine Supervisionsmethode ist die der Fallsupervision nach Michael Balint im Bereich der systemischen Familienberatung / Gruppendynamik / Familientherapie.

Supervision kann in vielen Bereichen eingesetzt werden:

  • Zur fach-persönlichen Entwicklung
  • Zur Ziel- und Strategienfindung
  • Zur Entscheidungshilfe bei aktuellen Anlässen
  • Bei Veränderungsprozessen und für Prozessbegleitende
  • Zur Unterstützung von belastenden Konflikten und Arbeitssituationen
  • Zum Klären und Gestalten von Aufgaben, Aufträgen und neuen Funktionen
  • Für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz
  • Zur Unterstützung bei Problemen wie Burnout, Mobbing, u.v.m.

MEIN SUPERVISIONSANGEBOT FINDET IN FOLGENDEN SETTINGS STATT

  • Einzelsupervision (ein Gespräch zu zweit)
  • Gruppensupervision (für Supervisanden, die nicht in einem beruflichen Zusammenhang stehen, welche aber ähnliche Probleme haben; z.B. eine Gruppe von Ärzten, die in verschiedenen Krankenhäusern tätig sind, etc. )
  • Teamsupervision (für Supervisanden, die im Alltag zusammenarbeiten; z.B. BetreuerInnen in einer Kindergruppe oder Sozialarbeiter in einer Einrichtung etc. )

Für Elternverwaltete Schulen und Kindergruppen habe ich eine eigene Form der Supervision entwickelt, die das Dreieck Eltern-Kinder-BetreuerInnen besonders berücksichtigt.

Auch biete ich für an Austausch interessierten Kollegen aus dem Bereich Paar- und Familienberatung, Psychotherapie, Counseling etc. eine Experientielle Supervisionsgruppe (nach SEFT und M. Balint) an.

Einzelsupervision

Die Supervision ist eine Leistung, die sich nicht nur in Krisenzeiten bewährt, sondern einfach als „Grundpflege“ sinnvoll ist und eine gute Investition darstellt. In der Einzelsupervision stehen persönliches Verhalten und die zugrunde liegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Arbeitskontext im Vordergrund. Die Einzelsupervision kann als therapeutisch für das professionelle „Ich“ verstanden werden. Es ist ein Instrument, das Ihnen ermöglicht zu wachsen und somit ihre profesionelle Rolle mit mehr Kreativität und persönlicher Reife zu gestalten. Vor allem in belastenden Berufen aus dem Bereichen Gesundheit, Pflege, Sozialarbeit und Pädagogik sichert die laufende Supervision, ob einzeln oder in der Gruppe, eine hohe Arbeitsqualität und ist auch eines der bewährten Mittel in der Burn-out-Prävention.
Die Einzelsupervision bietet Raum für alle Fragen, die mit dem Berufsalltag zusammenhängen, insbesondere in der Beziehungsgestaltung.

Gruppensupervision

Die Gruppensupervision hat als Ziel, Supervisanden, die nicht miteindaner arbeiten, aber ähnliche berufliche Probleme haben, wie zum Beispiel die Sozialarbeiter und die Psychologen einer größeren Sozialeinrichtung, KindergruppenbetreuerInnen, die in unterschiedlichen Kindergruppen tätig sind, Familientherapeuten in eigener Praxis etc. zu helfen. In der Gruppensupervision werden Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis besprochen und die professionelle Rolle und der Arbeitsprozess erörtert.

Supervision für Elternverwaltete Schulen und Kindergruppen

Ich begleite seit 10 Jahren selbstverwaltete Kindergruppen und Schulen und habe aus dieser Erfahrung eine spezielle Form der Supervision entwickelt mit besonderer Rücksicht auf die Dreiecksbeziehung Kindergruppenbetreuer/Lehrer, Eltern und Kind innerhalb einer selbstverwalteten Institution.
Mein Supervisionspaket beinhaltet: Beobachtung der Kinder und Betreuer in der Gruppe, Gespräch mit den BetreuerInnen / LehrerInnen sowie einen gemeinsamen Elternabend mit anschließendem Bericht und Empfehlungen. Kontaktieren Sie mich, um ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Institution zu erhalten.

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